Beratung


Die SOLARTECHNIK ist unhaufhaltsam im Vordringen.

Wer im 21. Jahrhundert auf der Sonnenseite stehen will, muss damit planen.
Dies gilt besonders für Bauherren und Architekten.

EEG-Förderung:
Die wohl wichtigste Förderung für Solaranlagen ist das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz). Dieses Gesetz hat den Zweck, den Ausbau von Energieversorgungsanlagen voranzutreiben, die aus sich erneuernden (regenerativen) Quellen gespeist werden. Das EEG dienst also vor allem dem Klimaschutz, denn es hat das Ziel, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie beispielsweise Erdöl, Erdgas oder Kohle zu verringern.

Wie hoch ist die Vergütung für den eingespeisten Strom?
Sie erhalten für den eingespeisten Strom mehr Geld, als Sie selbst für bezogenen Strom zahlen müssen. Dies wird durch das EEG geregelt. Je nach Jahr, in welchem Sie Ihre Anlage installieren, bekommen Sie eine entsprechende Vergütung, welche für 20 Jahre festgelegt ist. Wenn Sie im Jahr 2012 eine Anlage auf Ihrem Dach errichten, erhalten Sie also für 20 Jahre sa. 19.5 Cent / kWh.

Einige Unterschiede sind zu beachten:
- Feldanlagen (also auf dem Boden stehend) die 2009 errichtet wurden,
  werden mit 31,94 Cent / kWh vergütet.
- Anlagen, die an oder auf einem Gebäude angebracht sind und 2009 errichtet wurden,
  werden mit 43,01 Cent / kWh vergütet.
Diese Beträge sinken ab 2009 für nach diesem Zeitpunkt in Betrieb genommene Anlagen jährlich um 8% bzw. 10% bei Feldanlagen gegenüber der Vergütung des Vorjahres.

Downloads als PDF Dokument:
Förderungen:   EEG 2009 PV
Gesetzestext des EEG:   EEG 2009

Wie wird die Vergütung von Solarstrom beantragt?
- Der Antrag wird bei Ihrem Energieversorger bzw. Stromlieferanten gestellt.
- Der Anschluss der Photovoltaikanlage an das öffentliche Stromnetz wird mit
  dem gemeinsam Realisiert.

Wichtige Informationen für Ihren Energieversorger zur Anmeldung:
- Ausgefülltes Formblatt zur Anmeldung zum Anschluss an das Niederspannungs-
  netz (eingetragener Elektroinstallateur)
- Aktueller Lageplan aus dem die Bezeichnung und die Grenzen des Grundstückes
  sowie der Anbringungsort der Anlage hervorgehen
- Datenblatt mit den technischen Daten der Anlage
- Übersichtsplan der gesamten elektrischen Anlage mit Daten der eingesetzten
  Betriebsmittel (einpolige Darstellung ist ausreichend)
- Beschreibung der Schutzeinrichtungen (ENS oder Frequenz und Spannungs-
  überwachung)
- Beschreibung der Art und Betriebsweise des Generators/Wechselrichters mit
  Angabe von Hersteller, Typenbezeichnung und den technischen Daten
  (Datenblatt des Herstellers)
- Nachweis über die Erfüllung der an den Wechselrichter gestellten Forderungen

Ansprechpartner ist also Ihr Enerigeversorger und natürlich die ausführende Firma, die Ihnen hier unbedingt helfen sollte.

Wann bekommen Sie das Geld ausgezahlt?
Gesetzliche Vorschriften gibt es hier keine. Jährliche Zahlungen bringen jedoch Zinsnachteile.
Die Vergütung sollte also monatlich oder zumindest quartalsweise gezahlt werden.

Für Ihre Solaranlage vermitteln auch wir eine günstige Finazierung. Sicherheiten und Eigenkapital sind bei einer Anlagengröße bis ca. 10 kWp nicht erforderlich.
Der Betreiber einer Solaranlage kann beim Finanzamt die Rückzahlung der Mehrwertsteuer für die Gesamtkosten der Anlage beantragen.
Die Vergütungen für Solarstrom wird vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme 20 Jahre lang zzgl. Montagejahr gezahlt.

kWp - Abkürzung für Kilowatt-Peak (Spitzenleistung)